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Milchersatz – für alle, die Milch nicht vertragen oder auf tierische Produkte verzichten wollen

Milchersatz Vegane Milch ist nicht nur für Menschen, die sich ganz bewusst für eine vegane Ernährung frei von jeglichen Produkten auf tierischer Basis entschieden haben, interessant. Milchersatzprodukte konsumieren auch immer mehr Menschen, die reguläre Kuhmilch schlichtweg nicht vertragen. Vor allem bei Kleinkindern kann es vor dem vollendeten ersten Lebensjahr schnell mal zu einer Allergie gegen Kuhmilch kommen, die sich im späteren Leben womöglich legt. Ob Milchersatz für Veganer oder den Durchschnittsverbraucher, nicht jeder Milchersatz, der am Markt erhältlich ist, ist gleichermaßen gesund. Dennoch müssen Sie sich nicht die Mühe machen und auf ein Milchersatz-Vegan-Rezept zurückgreifen, um eine Alternative vegan selbst zuzubereiten. Wer Milchersatz kaufen möchte, sollte allerdings die nachfolgenden Ausführungen unbedingt im Hinterkopf behalten.

Milchersatz Test 2019

Auf Milchersatz zurückgreifen: Welchen Milchersatz vegan gibt es überhaupt?

Milchersatz Ob Milchersatz für Kaffee, Milchersatz für Müsli oder Milchersatz zum Backen, Milchersatzprodukte lassen sich im Prinzip über all da verwenden, wo die meisten Menschen auf reguläre Kuhmilch zurückgreifen. Das gilt zum Beispiel auch für die Zubereitung von Kartoffelbrei. Wenn auch Sie Ihren Kaffee vegan genießen wollen, sollten Sie wissen, dass die Alternative vegan dem Fett- und Eiweißgehalt von Milch meist so stark wie möglich ähnelt.

Im Volksmund ist auch von Pflanzenmilch oder vegetabiler Milch die Rede, wenn Sie einen Milchersatz kaufen wollen. Streng genommen ist dies jedoch nicht korrekt. Denn der Milchersatz vegan darf sich ausdrücklich nicht Pflanzenmilch nennen. Laut einer EU-Verordnung ist die Bezeichnung „Milch“ rein der Kuhmilch vorbehalten. Daher sollten Sie zum Beispiel nicht von einer Hafermilch, sondern lieber von einem Haferdrink sprechen.

So machen es auch die Hersteller für Milchersatzprodukte, die Sie inzwischen flächendeckend im Supermarkt kaufen können. Folgende Auswahl erwartet Sie, damit Sie sich nicht selbst an die Zubereitung von einem Milchersatz-Vegan-Rezept machen müssen:

  • Sojamilch
  • Getreidemilch – Reismilch, Hafermilch, Kokkoh
  • Nussmilch – zum Beispiel Milchersatz aus Cashews oder Mandeln
  • Douzhi – Mungobohnenmilch
  • Säuglingsmilchnahrung, die allerdings nicht Kuhmilch, sondern die mütterliche Milch ersetzt
  • Lupinenmilch
  • Erbsenmilch

Tipp: Sie haben noch nie etwas von Kokkoh gehört? Dabei handelt es sich um einen Milchersatz, der aus Reis, Hafer, Soja, Gerste und weiteren Zutaten hergestellt wird. Gersten- oder Reissirup kommen für die nötige Süße zum Einsatz.

Milchersatz für Veganer eignet sich im Übrigen auch, um Sahneersatz und Kunstkäse daraus herzustellen. Dies gilt allerdings nicht für jedes Milchersatzprodukt. Menschen mit einer Kuhmilchallergie, Laktoseintoleranz sowie Ovo-Vegetarier machen sich ebenfalls auf die Suche nach einer Milchalternative, wobei diese teilweise sogar schon im Mittelalter sehr geschätzt wurde.

Damals gab es viele Menschen eines orthodoxen Glaubens, die während der Fastenzeit von echter Kuhmilch zu Mandelmilch umschwenkten. Nicht jeder Milchersatz ist im Übrigen süß. Teilweise reichern die Hersteller dieser Produkte ihren Milchersatz auch mit Omega-3-Fettsäuren oder mit Calcium und Vitaminen an, um die Zusammensetzung von Milch möglichst genau nachzuahmen.

Auch wenn es immer mehr Anbieter für alternative Pflanzenmilchsorten gibt, handelt es sich dabei immer noch um ein Nischenprodukt, dessen Marktanteil sich auf weniger als zehn Prozent belaufen dürfte. Es gibt allerdings durchaus eine zunehmende Anzahl an Menschen, die sich aus Lifestyle- oder Gesundheitsgründen für den Milchersatz entscheidet und traditioneller Milch den Rücken zukehrt.

Was spricht für oder gegen Milchersatz?

Milchersatz im Kaffee und Milchersatz zum Backen sind nicht nur eine Frage des Geschmacks. Wenn Sie Milchersatz für Müsli verwenden wollen, werden Sie sich sicherlich die Frage stellen wollen, wie gesund die Milchersatzprodukte wirklich sind. Milchersatz-Rezepte gibt es viele. Wer sichergehen will, dass keine unnötigen Zusatz- und Konservierungsstoffe in dem Milchersatzprodukt enthalten sind, wird daher tatsächlich auf die besagten Milchersatz-Rezepte zurückgreifen wollen.

Denn indem Sie Milchersatz selber machen und dafür nur gesunde Rezepte nutzen, wissen Sie schließlich, dass Ihr Milchersatzprodukt garantiert frei von Schadstoffen ist und zum Beispiel nur aus Mandeln und Wasser besteht. Während ein Milchersatz von Natur aus laktosefrei ist, ist nicht jedes Produkt auch glutenfrei. Das kann für Allergiker zum Problem werden.

Noch dazu gibt es Ernährungsexperten, die Menschen, die nicht gegen Milcheiweiß oder Laktose allergisch sind, davon abraten, komplett auf Kuhmilch zu verzichten. Mal einen Milchersatz im Kaffee zu nutzen, kann sicherlich für Abwechslung auf dem Speiseplan sorgen. Wenn Sie Milch jedoch gut vertragen, gibt es kaum Argumente, die für einen dauerhaften Wechsel zu einem Milchersatzprodukt sprechen. Schließlich ist tierische Milch von einem hohen Nährstoffgehalt gekennzeichnet.

Besonders die folgenden Vitalstoffe liefert Ihnen Milch als wichtige Nährstoffquelle:

  • Calcium
  • Vitamin B2
  • Vitamin B12
  • Jod

Das Verhältnis an Eiweiß, Fett und Kohlenhydraten, welches sich in normaler Kuhmilch befindet, ist zudem sehr ausgeglichen. Dies ist nicht bei jedem Milchersatz der Fall. Wer von einer Laktoseunverträglichkeit betroffen ist, hat zudem die Möglichkeit, einfach auf tierische Milch ohne Laktose zurückzugreifen und muss nicht auf einen Milchersatz umsteigen.

Die Vor- und Nachteile der Milchalternative lauten daher wie folgt:

  • vielseitig einsetzbar: Milchersatz für Kaffee, zum Backen, Kochen etc.
  • es gibt viele einfache Rezepte, damit Sie Ihren Milchersatz selbst zubereiten können
  • teilweise weniger Kalorien als Milch
  • große Angebotsvielfalt: Milchersatz für Baby, Milchersatz für Kinder, Milchersatz zum Abnehmen, Milchersatz ohne Zucker oder mit Zucker, Milchersatz ohne Kohlenhydrate, Milchersatz ohne Ei und ohne Soja
  • teilweise können Sie Ihren Milchersatz auch aufschäumen und Milchschaum für einen Cappuccino vegan daraus machen
  • nicht nur bei Allergien, sondern auch im Rahmen einer veganen Ernährung zu empfehlen
  • größere Geschmacksvielfalt als bei reiner Kuhmilch
  • mitunter sogar zum Einfrieren für ein milchfreies Eis geeignet
  • Milchersatz kann sehr fettreich und daher nicht gerade kalorienarm sein – das gilt besonders für Nussmilch, wie zum Beispiel Mandelmilch
  • teilweise sehr teuer im Vergleich zu Kuhmilch
  • enthält mitunter deutlich mehr Konservierungs- und andere Zusatzstoffe als Kuhmilch
  • Milchersatz ist nicht jedermanns Geschmack

Milchersatz kaufen: Worauf sollten Sie achten?

Wenn Sie Ihren Kaffee vegan genießen, komplett vegan essen und Ihr Kleinkind milchfrei ernähren wollen, werden Sie es bei der Suche nach der Antwort auf die Frage „Was ist drin?“ ganz genau nehmen. Die Inhaltsstoffe Ihres Milchersatzprodukts entscheiden schließlich darüber, ob Ihr Milchersatz-Testsieger gesund ist oder eher nicht. In eine Nussmilch gehören im besten Fall zum Beispiel nur Wasser und Nüsse.

Wer einen Mandeldrink aus dem Supermarkt kauft, wird dort jedoch häufig feststellen, dass die Liste der Inhaltsstoffe viel länger ausfällt. Um die volle Kontrolle zu behalten, entscheiden Sie sich daher womöglich dazu, Ihre Veggie-Milch selbst herzustellen.

Falls Sie Milchersatz aus Zeitgründen in einem Vegan-Shop online kaufen wollen, sollten Ihnen neben den Inhaltsstoffen auch die folgenden Kriterien am Herzen liegen:

  • Bio oder nicht
  • Preis pro 100 Milliliter im Online-Shop
  • Der Geschmack passend zu Ihrer individuellen Vorliebe
  • Wie lange Ihr Milchersatz haltbar ist
  • Testberichte und Erfahrungen anderer Verbraucher zu dem Milchersatz
  • Ob Sie den Milchersatz bei Bedarf aufschäumen oder einfrieren können
  • Die Zusammensetzung an Eiweiß, Fett und Kohlenhydraten
  • Wie vitamin- und nährstoffreich Ihr Milchersatz ist
  • Die Marke und ihr Ruf

Tipp: Abstillen ohne Milchersatz klappt dann am besten, wenn Ihr Kind bereits alt genug ist, dass es komplett auf Milch verzichten und anstatt dessen auf Breinahrung umsteigen kann. Wer ohne den künstlichen Milchersatz für Muttermilch auskommen möchte, wird sein Kind daher tendenziell länger stillen müssen.

Milchersatz-Test: Diese Marken bieten Milchersatzprodukte an

Wer sich vegetarisch ernährt, kann statt Milchersatz auch mal auf Kuhmilch zurückgreifen. Im Rahmen einer veganen Ernährung ist dies hingegen Tabu. Für mehr Abwechslung sorgt die große Milchersatz-Vielfalt bei Tegut, Rewe, Edeka und Kaufland allemal. Damit Sie nun prüfen können, welche vegane Milchalternative Ihnen am besten schmeckt, sollten Sie zum Schluss natürlich auch wissen, welche Marken die pflanzlichen Drinks überhaupt für Sie im Angebot haben.

Das verrät Ihnen die nachfolgende Tabelle auf einen Blick:

Alnatura Marschland Oatly Wholebake
Kölln Alpro Berief Clipper
Bamboo Garden Lien Ying beapher AROY-D

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