Mehr Infos

ⓘ Hinweise zur Produktauswahl, Finanzierung & Bewertung

Hanfproteine – die gesunde Kraft der Cannabispflanze

Hanfproteine Dass Hanf eine wertvolle Nutzpflanze ist, wissen wir längst. Ob als Dämmschutz für Häuser, Naturfaser für Kleidung oder zur Herstellung von Papier und heilpflanzlichen Medikamenten. Nutzhanf kann vieles. Und auch für die Ernährung kann Hanf dank seinem reichen Gehalt an Proteinen viel Gutes tun. Die Lifestyle-Szene feiert Hanf deshalb inzwischen als Superfood schlecht hin. Doch was steckt wirklich in Hanfprotein und wie kann man es am besten in die Ernährung einbauen? Der nachstehende Beitrag gibt Aufschluss.

Hanfprotein Test 2020

Vom Rauschmittel zum Lebensmittel

Hanfproteine In den letzten Jahrzehnten genoss Hanf alias Cannabis oft einen zweifelhaften Ruf. Das lag vor allem an seiner Nutzung als Rauschmittel, sowie den damit verbundenen Stereotypen. Hanf mache träge, antriebslos, drogenabhängig und sei deswegen ungesund, hieß es über die Wirkung der Pflanze. Dabei wurde nur allzu gerne vergessen, dass Hanf zu den ältesten Nutzpflanzen der Welt gehört. Schon seit mehr als 10.000 Jahren dient Cannabis als wertvoller Rohstoff, sowohl in der Material- als auch Lebensmittelverarbeitung. Denn der Naturstoff hat zahlreiche Vorteile.

So dämmt eine natürliche Hanfisolierung Häuser zum Beispiel deutlich besser als viele moderne Dämmstoffe und ist dabei auch wesentlich günstiger. Noch größer ist der Nutzen von Hanf für die Gesundheit. Sicher sind hier einerseits die sedativen Eigenschaften des hanfeigenen THCs von besonderem Wert für die Behandlung von Schmerzsymptomen, Schlafstörungen und schweren neurologischen Krankheiten (z.B. Epilepsie oder PTSD). Daneben stecken im Hanf aber auch viele andere heilsame Inhaltsstoffe. Ein hoher Gehalt an Terpenen wie

  • Caryophyllen
  • Limonen
  • Myrcen
  • Ocimen
  • Phellandren
  • Pinen
  • oder Selinen

macht ätherisches Hanföl beispielsweise zu einem hervorragenden Arzneimittel bei diversen Gesundheitsproblemen außerhalb des neurologischen Formkreises, darunter Entzündungen, Essstörungen, Hauterkrankungen, Verdauungsbeschwerden (z.B. Blähungen) und Gelenkerkrankungen.

Auch wichtige Vitamine, Mineralien und Spurenelemente lassen sich in Hanf finden. Vor allem

sind großzügig im Hanf enthalten. Und selbst an gesunden ungesättigten Fettsäuren wie Omega-3-, Omega-6- und Omega-9-Fettsäuren mangelt es der Hanfpflanze nicht. Besonders vielseitig ist außerdem Bio Hanfprotein. Es kann im Grunde alles, was herkömmliche Proteine auch können, nur irgendwie besser, wenn man den Erfahrungen zahlreicher Testberichte glaubt.

Entgegen seines schlechten Images in der Öffentlichkeit ist Hanf also äußerst gesund. Da ist es auch kein Wunder, dass Produkte wie Hanföl, Hanfproteinpulver, Hanfmilch, Hanfhonig, Hanflimo und sogar Hanfpesto in Bio Läden neuerdings wie (gesundes) Unkraut aus den Regalen schießen. Und selbst in Drogerien wie Rossmann oder dm kann man Hanfprodukte inzwischen recht günstig kaufen. Im Online-Shop gibt es sogar die Möglichkeit, sich die Hanflebensmittel bequem per Versand zu bestellen.

Tipp: Ein Preisvergleich kann beim Kauf von Hanfprodukten sehr lohnenswert sein. Denn der Preis vieler Online Produkte ist oft günstiger als im Laden.

Hanfproteine unter der Lupe – Was sagt der Hanfprotein Test?

Als Hanfproteine werden mehrere Proteintypen bezeichnet, die in der Hanfpflanze vorkommen. Für die Gesundheit von besonderer Bedeutung ist in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass Hanfprotein aus stolzen 23 essenziellen Aminosäuren aufgebaut ist, die der Körper täglich braucht. Ihretwegen kann Hanfeiweiß vom menschlichen Körper sehr gut aufgenommen werden. Im Hanfprotein Test ergibt sich deshalb auch eine äußerst gute biologische Wertigkeit, die vergleichbar ist mit anderen leistungsstarken Proteinen wie Whey Protein (Molkeprotein), Sojaprotein oder Proteinen aus Eiern.

Hanfprotein wird aus den Samen der Pflanze gewonnen. Zu den wichtigsten Proteinen der Hanfpflanze gehört dabei das Globulin Edestin. Es kommt in Hanfsamen mit ca. 65 Prozent am häufigsten vor und fungiert im menschlichen Körper unter anderem als Baustein für den roten Blutfarbstoff Hämoglobin. Für die Immunabwehr ist Edestin zudem als Bestandteil von Antikörpern wichtig. Und auch für die Hormonregulierung sowie den Enzymstoffwechsel ist das Protein unerlässlich.

Die restlichen 35 Prozent der Hanfproteine werden maßgeblich von Albumin gestellt. Ein weiteres Protein, das natürlich im menschlichen Organismus vorkommt und hier unter anderem den osmotischen Druck des Blutkreislaufs mitbestimmt. Darüber hinaus gilt Albumin als kupferbindend (wichtig bei Lebererkrankungen wie Morbus Wilson) und wird in der Medizin als Anzeiger für Krebszellen verwendet, die sich von albuminhaltigem Bluteiweiß ernähren.

Vor- und Nachteile von Hanfprotein

  • enthält 23 essenzielle Aminosäuren
  • ideale Proteinquelle für Veganer, Vegetarier und Menschen mit Gluten- oder Histaminunverträglichkeit
  • hilft beim Abnehmen und Muskelaufbau
  • lässt sich vielseitig verarbeiten
  • es gibt Qualitätsunterschiede bei den unterschiedlichen Produktangeboten
  • Preise für Hanfprotein können stark schwanken

Bio Hanfprotein als Nahrungsergänzung

Für eine normale Ernährung sind Hanfproteine bereits eine sehr gesunde Bereicherung. Noch mehr können die Proteine der Hanfsamen aber im Bereich der Spezialernährung für besondere Bedarfsgruppen leisten. Ein paar Beispiele:

Zielgruppe Hinweise
pflanzliche Ernährung Bezeichnungen wie veganes Hanfprotein, Bio Hanfprotein oder Pflanzenprotein aus Hanf sorgen im Handel häufig für Verwirrung. Ungeachtet der Bezeichnung handelt es sich bei Hanfprotein aber immer um pflanzliche Naturprodukte, die vor allem bei einer fleischfreien Ernährung eine wichtige Proteinquelle darstellen. Wer sich also vegetarisch oder vegan ernährt, für den ist Hanfprotein als Fleischersatz auf jeden Fall ein guter Tipp.
Ernährung für Sportler Eine besondere Empfehlung ist Hanfprotein auch für Kraftsportler. Denn das pflanzliche Eiweiß hilft beim Muskelaufbau und lässt sich als Pulver nach dem Training sogar in einen stärkenden Protein Shake einbinden. Hanfproteinpulver ist deshalb inzwischen ein äußerst beliebter Bestandteil der Sportlernahrung zur Stärkung der Muskeln.
diätische Ernährung Proteine können beim Abnehmen unwahrscheinlich hilfreich sein. Neben einem regelmäßigem Workout wird hier auch immer öfter empfohlen, die Kohlenhydratzufuhr dauerhaft senkt und stattdessen mehr Proteine zu verzehren. Durch die so im Körper einsetzende Ketose motiviert man den Stoffwechsel dazu, statt Kohlenhydraten, Eiweiß und Fettreserven als Energiequellen zu nutzen. Eine ketogene Diät beinhaltet dementsprechend proteinreiche Lebensmittel wie Fisch oder Milchprodukte. Hanfproteine bringen hier mehr Abwechslung in den Abnehm-Alltag und geben der ketogenen Ernährung zusätzlich eine gesunde, pflanzliche Komponente.
Glutenunverträglichkeit Nun kann man pflanzliches Eiweiß auch aus anderen pflanzlichen Lebensmitteln wie Getreide oder Hülsenfrüchten beziehen. Allerdings reagieren gerade auf die Klebereiweiße (Gluten) aus Getreidesorten wie Weizen immer mehr Menschen allergisch. Die Rede ist von Zöliakie, auch bekannt als Glutenunverträglichkeit. Hanfproteine bieten auch hier eine gute Alternative, denn Hanfsamen enthalten kein Gluten und sind deshalb selbst für Menschen mit Zöliakie verträglich.
Histaminunverträglichkeit Auch für Personen, die kein Histamin vertragen, ist Hanfprotein eine gute Lösung. Denn Histamin findet sich vor allem in proteinreichen Lebensmitteln wie Fisch, Fleisch, Meeresfrüchten, und Käse. Das Protein aus Hanfsamen hilft Betroffenen in solchen Fällen, trotz eingeschränkter Lebensmittelauswahl dennoch ihren Tagesbedarf an Eiweiß zu decken.

Hanfprotein – Tipps zur Anwendung und Dosierung

Stellen Sie beim Kauf von Hanfprotein immer sicher, dass es sich um Hanfprotein mit Bio Siegel handelt. Auf diese Weise wird gewährleistet, dass die Produkte im Hanfprotein Test als schadstofffrei zertifiziert wurden. Wählen können sie in Sachen Hanfproteine aus einer ganzen Fülle an Produkten. Neben Lebensmitteln wie Hanfmilch oder Hanflimonade gibt es hier auch Hanfprotein in Reinform, zum Beispiel in Form unbehandelter Hanfsamen oder als Pulver. Im Hanfprotein Pulver Test schneiden diesbezüglich ein paar Produkte immer wieder besonders gut ab. Meist heißen die Testsieger für veganes Hanfprotein

  • BIO
  • Vit4Ever
  • ALPENPOWER
  • Sevenhills
  • YASARA
  • Erdschwalbe
  • oder Eat Honest

Das Hanfproteinpulver von BIO gibt es laut Hanfprotein Pulver Test sogar im Vorteilspack mit einem gratis E-Book für leckere Smoothie Rezepte bekommt. Hier zeigt sich auch schon einer der beliebtesten Anwendungsbereiche von Hanfprotein in der Küche. Denn Smoothies und Shakes mit Hanfprotein haben eine besonders große Fangemeinde. Daneben lassen sich aus Hanfprotein sogar Gemüsepuffer, Schokoriegel oder Brot backen.

Die Dosierung kann in Abhängigkeit vom jeweiligen Hanfprotein-Rezept stark schwanken. Allerdings gilt als Richtwert eine Menge von ca. 30 g pro Tag.

Fragen und Antworten

Hanfproteine - welche sind die besten?

Am besten bzw. beliebtesten ("Testsieger nach Beliebtheit auf Hanfprotein") sind für die Kategorie "Radixversand.de" folgende Produkte:

Wie teuer sind die hier gezeigten Produkte?

Für die Kategorie Hanfproteine haben wir Preise von 10-9 Euro gefunden. Der Durchschnitt bei Radixversand.de beträgt demnach 15 Euro. Wir empfehlen Ihnen vor Kauf die Verwendung unseres Preisvergleiches!

Die Daten stammen vom 04.12.2020.

Relevante Beiträge und Empfehlungen:

Möchten Sie diesen Artikel bewerten?

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (44 Bewertungen, Durchschnitt: 4,50 von 5)
Hanfproteine – die gesunde Kraft der Cannabispflanze
Loading...

Kommentar veröffentlichen