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Veganer Kuchen ohne Zucker – so geht´s schnell und einfach

Natures Root NahrungsergänzungsmittelImmer mehr Menschen entscheiden sich bewusst dafür, sich künftig vegan zu ernähren. Sie verzichten also in ihrer Ernährung auf den Verzehr von tierischen Erzeugnissen jeder Art. Oft wird dann ebenso eine Ernährung bevorzugt, die glutenfrei ist. Während Vegetarier also nur auf Fleisch verzichten, gehen Veganer ein Stück weiter. Aufgrund der wachsenden Zahl von Veganern ist in den letzten Jahren aber auch die Bandbreite an Produkten gestiegen. Ob Schokolade, Kekse oder Brot – wer sich vegan und vielleicht auch glutenfrei ernähren möchte, hat wie jeder andere im Supermarkt längst die Qual der Wahl. Da es selbst gebacken aber immer noch am besten schmeckt und sich so zudem ein feiner Duft in den eigenen vier Wänden ausbreitet, ist die Nachfrage nach Vegan Kuchen groß. Wir haben uns auf Spurensuche begeben und haben Kuchenrezepte für Sie zusammengestellt, die glutenfrei, teilweise ohne Zucker, dafür aber mit kleinen Leckereien wie Banane und Schoko sind. Freuen Sie sich auf tolle Inspirationen und lesen Sie, wie Vegan Kuchen schnell und einfach zubereitet wird.

Wann ist ein Kuchen vegan?

Veganer Kuchen ohne Zucker - so geht´s schnell und einfachHaben Sie bislang geglaubt, dass eine Torte ohne Zucker zwar möglich ist, jeder Kuchen aber Milch, Eier und Butter braucht, haben Sie sich getäuscht. In der Tat lassen sich, wenn der Kuchen vegan sein soll, sämtliche Zutaten, die tierische Erzeugnisse sind, ersetzen. Nehmen wir beispielsweise Eier: Eier gehören zu den Grundzutaten der meisten Kuchen und Torten. Sie haben in dem Teig ganz unterschiedliche Funktionen. Zum einen sind die ein Bindemittel, denn sie halten die trockenen Zutaten wie Mehl und Zucker zusammen. Zum anderen machen sie den Teig aber auch locker und feucht, wodurch er schön saftig ist. Darüber hinaus gibt es Produkte, in denen das Ei sogar maßgeblich für den Geschmack verantwortlich ist.

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Es gibt verschiedene pflanzliche Produkte, mit denen Sie kinderleicht das Ei ersetzen können. Die Ersatzprodukte sind darüber hinaus noch angenehm feucht. Wir haben hier einige Ersatzprodukte aufgeführt und verraten Ihnen, wie Sie diese am besten verarbeiten.

Möglichkeit Hinweise
Lein- und Chiasamen Beides ist unheimlich gesund und wirkt sich positiv auf die Darmflora aus. Zugleich können Sie in einem Vegan Kuchen als Ersatz für das Ei verwendet werden. Sie eignen sich hervorragend für Muffins, Plätzchen und Brot. Mischen Sie hierfür einfach je Ei, das eigentlich verwendet werden soll, einen Esslöffel der Samen (am besten mahlen Sie diese frisch) mit drei Esslöffeln Wasser.
Backpulver Backpulver ist eine Grundzutat, die in den meisten Haushalten zu finden ist. Wenn Sie in einem Kuchen oder Plätzchen nur ein Ei einsetzen sollen, können Sie stattdessen auch einfach ein bisschen mehr Backpulver verwenden, 1,5 Teelöffel Backpulver ersetzen hier ein Ei.
Banane oder Apfel Ein Ei kann, damit der Kuchen vegan ist, ganz einfach durch Fruchtpürees ersetzt werden. Eine halbe zu Mus verarbeitete Banane ersetzt ein Ei. Wer keine Bananen mag, kann stattdessen auf Apfelmus ausweichen. Hier brauchen SIe 75 ml für ein Ei.

TIPP: Gerade bei Hefegebäck wird das Ei gern genutzt, um dem Gebäck einen schönen Glanz zu geben. Hier kann alternativ auch auf Sojasahne zurückgegriffen werden. Pinseln Sie das Ei einfach mit der mit Olivenöl verquirlten Sahne ein.

Veganer Kuchen ohne Zucker und Mehl, dafür mit vielen leckeren Beeren

Soll Ihr veganer Kuchen glutenfrei sein, müssen Sie das Weizenmehl ersetzen. Das ist heute relativ einfach möglich. Viele Böden für Kuchen und Torte lassen sich ohne Backen aus veganen Keksen herstellen. Wir haben für Sie ein tolles Rezept herausgesucht, bei dem Sie die Beeren gern ersetzen können, sodass sich daraus verschiedene Variationen ergeben. Für unseren veganen Käsekuchen mit Beerenhaube brauchen Sie für den Boden nur zwei Zutaten:

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TIPP: Erhitzen Sie das Kokosöl, damit es flüssig ist. So lässt es sich leicht verarbeiten und es entsteht eine tolle Bindung.

Die Kekse zermahlen Sie in feines Pulver. Das geht mit einem Mixer am besten. Wer diesen gerade nicht zur Hand hat, kann die Kekse auch in einen Gefrierbeutel füllen und mit einem Nudelholz die Kekse zermahlen. Geben Sie die Krümel dann gemeinsam mit dem Kokosöl in eine Schüssel und verrühren Sie Beides so lange, bis eine gebundene Masse entsteht. Wünschen Sie sich einen Schoko-Boden können Sie natürlich einfach auf vegane Schoko-Kekse ausweichen. Nun geben Sie die fertige Masse in eine Springform und drücken den Boden mit den Fingern an.

Für die Creme brauchen Sie:

  • 300 g eingeweichte Cashewkerne (weichen Sie diese am besten am Vortag ein)
  • 2 Esslöffel Zitronensaft
  • 100 ml Agavendicksaft
  • 150 g Kokoscreme (gibt es in gut sortierten Supermärkten)
  • 2 Teelöffel Vanilleextrakt
  • 1 Esslöffel Kokosöl
  • ein halber Teelöffel Salz
  • ein halber Teelöffel Agar-Agar Pulver
  • 120 ml Kokosmilch

Zunächst geben Sie die ersten sieben Zutaten in eine große Schüssel. Mit dem Standmixer mixen Sie die Zutaten nun so lange, bis daraus eine geschmeidige Konsistenz entsteht. Wenn die Creme fertig ist, können Sie die Kokosmilch zum Kochen bringen. Wenn die Milch kocht, geben Sie das Agar-Agar Pulver dazu. Achten Sie darauf, dass Sie bei der Zugabe des Pulvers ständig rühren, so verhindern Sie, dass sich Klumpen bilden. Das Pulver wird benötigt, um die Kokosmilch anzudicken. Ist das gelungen, geben Sie die angedickte Kokosmilch schließlich zu der vorbereiteten Creme. Nun vermengen Sie Beides gründlich und verteilen die fertige Creme auf den bereits gebackenen Keksboden. Dieser muss 8 bis 10 Minuten bei 175 Grad Celsius backen.

Auf die Creme kommt nun die Beerenmasse. Hierfür können Sie verschiedene Beeren wie Blau-, Preisel-, Johannis- und Himbeeren verwenden. Die Beeren werden in einem Topf erhitzt und, wenn diese beginnen zu platzen, mit einer Gabel zerdrückt. Schließlich geben Sie zu den 150 Gramm Beeren noch einen halben Esslöffel Chia-Samen. Die Samen dienen in erster Linie der Bindung. Nach dem Aufkochen muss die Masse abkühlen, bevor diese schließlich mit einem breiten Messer auf der Creme verteilt wird. Stellen Sie den Kuchen anschließend in den Kühlschrank, sodass er richtig auskühlen kann. Gut gekühlt schmeckt er angenehm frisch. Dieser Kuchen kommt weitgehend ohne Kohlenhydrate aus und ist daher auch viel gesünder als die klassischen Rezepte. Zwar kommen Sie hier nicht ganz ohne Backen aus, doch die Backzeit ist so gering, dass sich die Torte ohne Zucker auch hervorragend im Sommer zubereiten lässt. Den Beerenbelag gestalten Sie ganz variabel mit Früchten der Saison.

Frischer, veganer Obstkuchen für den nächsten Kaffeeklatsch

Möchten Sie Freunde und Familie mit einem klassischen Obstkuchen überraschen, gibt es auch hierfür das eine oder andere Rezept. Wir verraten Ihnen, was Sie für leckere Apfelschnitten mit Streuseln brauchen. Soll Ihr veganer Kuchen glutenfrei sein, ist dieses Rezept allerdings nicht geeignet.

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Für den Boden Ihrer Apfelschnitten brauchen Sie:

  • 420 g Mehl
  • 4 Esslöffel Stärke
  • 2 Päckchen Backpulver
  • 260 Gramm Zucker (einfach ersetzen durch Stevia oder Honig)
  • 170 ml Sonnenblumenöl
  • 400 ml Mineralwasser (medium oder normal)

Vermischen Sie zunächst die trockenen Zutaten miteinander und geben Sie dann die nassen dazu. Achten Sie darauf, dass Sie nicht zu lange kneten. Sobald die Zutaten eine Bindung eingegangen sind, können Sie den Teig auch schon auf einem Blech verteilen. Belegen Sie den Boden nun mit etwa 1 kg Äpfel und beträufeln Sie diese mit Zitronensaft.

Abgerundet werden die Apfelschnitten mit knusprigen Streuseln. Hierfür greifen Sie auf folgende Zutaten zurück:

  • 250 g Haferflocken
  • 250 g Walnüsse
  • 50 g brauner Zucker (auch ersetzbar durch Honig)
  • 2 Esslöffel Mehl
  • 1 Teelöffel Zimt
  • 150 g Margarine
  • 1 Teelöffel Ingwer gemahlen

Es reicht aus, wenn Sie die Walnüsse grob hacken. So bleibt ein schöner Cruncheffekt erhalten. Vermengen Sie alle Zutaten für die Streusel gut und geben Sie diese dann auf die Äpfel. Bei 175 Grad backen Sie Ihre Apfelschnitten nun für rund 40 Minuten. Sie können den Kuchen hervorragend mit einer Soja- oder Kokos-Schlagcreme servieren.

Veganer Kuchen: Rezept ohne Zucker

Möchten Sie auf tierische Erzeugnisse und auf Zucker verzichten und somit vegan backen, ist vielleicht unser letztes Rezept für Sie interessant. Auch dieses lässt sich kinderleicht und vor allem schnell zubereiten, sodass Sie auch dann mit einem Kuchen auftrumpfen können, wenn sich der Besuch erst am Vormittag ankündigt. Werfen wir einen Blick auf die Zutatenliste unseres Buchweizenkuchens mit Obst, den Sie übrigens ganz einfach in einer Kastenform zubereiten können. Sie brauchen:

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  • 100 g Buchweizen
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 40 g Kartoffelmehl
  • 1 Messerspitze Biobin
  • 1 Teelöffel Natron
  • Ersatz für 4 Eier
  • 100 g Datteln und 50 g Feigen
  • 1 Messerspitze Vanille (aus der Vanilleschote)
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Obst (zum Beispiel Äpfel, Sauerkirschen oder Beeren)
  • 150 g Margarine

Zunächst vermengen Sie alle trockenen Zutaten. Geben Sie nun den Eiersatz gemeinsam mit Vanille, zwei bis drei Esslöffeln Saft, Feigen und Datteln in eine Schüssel und pürieren Sie diese gründlich. Nun geben Sie die Margarine dazu und verrühren Beides, bis eine cremige Masse entsteht. Gemeinsam mit den trockenen Zutaten verarbeiten Sie nun alles zu einem schönen Teig. Geben Sie den Teig in eine Kastenform und backen Sie diesen bei 180 Grad für rund 50 Minuten. Mit der Stäbchenprobe können Sie ganz einfach probieren, ob der Kuchen fertig ist. Lösen Sie ihn, nachdem er etwas abkühlen konnte, aus der Form und lassen Sie diesen auf einem Rost abkühlen.

Vegan backen – einfacher als gedacht

Wie bei jedem anderen Kuchenrezept gilt auch beim veganen Backen: Jedes Rezept bietet Ihnen genügend Spielraum für eigene Ideen und lässt sich obendrein ganz einfach abwandeln. So können Sie mit einem guten Grundrezept rasch allerhand leckere Kuchen zubereiten. Die meisten Zutaten, die Sie für einen veganen Kuchen brauchen, finden Sie mittlerweile übrigens auch in jedem Supermarkt. Wir zeigen Ihnen im Folgenden noch einmal die Vor- und Nachteile, die vegane Kuchen und Torten mitbringen:

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  • sind sehr gesund
  • lassen sich vielfältig abwandeln
  • kommen oft ohne Zucker aus
  • sind besonders bekömmlich
  • lassen sich leicht und schnell zubereiten
  • teilweise auch ohne Backen als tolle Sommerrezepte
  • Sie wissen, welche Zutaten drin stecken
  • nicht alle Zutaten gibt es in jedem Supermarkt
  • an die Menge der Ersatzprodukte müssen Sie sich herantasten

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